"Das gibt uns einen Einblick in alle 13 Schulen. Wir sehen, was alles an den anderen Schulstandorten passiert. Das ist super!"

Lisa Melashenko
Technologie-Trainer im Schulbezirk Alisal Union
Mehr als Zettel im Rucksack: Die Kommunikationsrevolution mit ClassDojo im Alisal USD
Die Technologie-Trainerinnen Elena Clemente und Lisa Melashenko setzten bisher vor allem darauf, Eltern beim Abholen an der Schule „abzufangen“ oder Erinnerungen mit den Schüler:innen nach Hause zu schicken, wenn es um wichtige Mitteilungen ging. „Wir haben Eltern immer dann angesprochen, wenn wir sie antreffen konnten“, erzählt Clemente.
Da diese Strategie wenig effektiv war, entschloss sich der Schulbezirk Alisal Union zur Einführung von ClassDojo, einer Kommunikations- und Verhaltensmanagement-Plattform, die Lehrkräfte, Eltern und Schüler:innen miteinander verbindet. Clemente und Melashenko hatten die Plattform als ehemalige Lehrkräfte selbst genutzt und wussten daher, wie sehr sie das Engagement der Familien und die Kommunikationslücken verbessern konnte.
„Wir müssen keine Notizen mehr an die Hemden der Schüler:innen heften. ClassDojo hat viele unserer Kommunikationsprobleme gelöst – und auch das Problem, dass Flyer im Rucksack verloren gehen“, sagt Clemente, die als Lehrkraft die Plattform nutzte, um Stories zu posten, Erfolge der Schüler:innen zu feiern und positives Verhalten während des Schultages durch das Vergeben von ‚Punkten‘ zu verstärken.
„ClassDojo war fester Bestandteil meines Tagesablaufs. Nachdem ich die Plattform kennengelernt hatte, konnte ich damit die Kommunikation mit Eltern wirklich vereinfachen“, so Clemente, die sich als ClassDojo-Mentorin angemeldet hat und anderen Schulstandorten im Bezirk davon berichtete. „Ich wollte, dass möglichst viele Eltern und Lehrkräfte sie nutzen. Eltern erhalten so einen kleinen ‚Einblick‘ in unseren Schulalltag.“
Sehr einfach und benutzerfreundlich
Als Technologie-Trainerinnen unterstützen Clemente und Melashenko die Lehrkräfte und die Verwaltung des Bezirks in allen Fragen rund um digitale Plattformen, Fortbildungen und Support. Sie führen praktische Demonstrationen durch, teilen Informationen mit den Lehrkräften und verschicken auch wöchentliche Newsletter. „Wir koordinieren viele verschiedene Schulungen für unsere unterschiedlichen Systeme“, erläutert Melashenko, „und unterstützen Schulleitungen in Teamsitzungen und an Fortbildungstagen.“
Seit 2015 nutzt Alisal USD ClassDojo immer umfassender. „Zuerst waren wir nur in einigen Unterrichtsräumen dabei, inzwischen setzen alle 13 Schulen in unserem Bezirk die Plattform regelmäßig ein“, berichtet Melashenko. „Von einer schrittweisen Einführung, die mit einfachen Nachrichten begann, ist es zu einem bezirksweiten Projekt geworden, bei dem alle auf demselben Stand und mit denselben Plattformen zur Schule-Eltern-Kommunikation arbeiten.“ Laut Melashenko fördert die Plattform auch gutes Verhalten und ermöglicht es, Eltern an Herausforderungen teilhaben zu lassen und über Erfolge und Schwierigkeiten ihrer Kinder stets auf dem Laufenden zu sein.
„Es ist großartig zu sehen, wie sich ClassDojo mit all seinen sozialen und emotionalen Funktionen entwickelt hat“, so Melashenko. „Ich fand die Verbindung zu Eltern immer wichtig, weil nur so die Unterstützung von Familien gelingt. Wenn sie verstehen, was im Unterricht passiert, können sie ihr Kind auch bestmöglich fördern.“
Melashenko schätzt auch, wie einfach mit ClassDojo Kontakte zu Eltern hergestellt werden können. Beispielsweise können Lehrkräfte ihre Schülerlisten in die Plattform kopieren und diese für die Kontaktaufnahme mit Familien nutzen. „Man muss nur die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse eingeben, und ClassDojo versendet die Nachricht“, erklärt sie. „Eltern erhalten dann einen Link auf ihr Handy. Es ist wirklich so einfach und benutzerfreundlich.“
„Ich weiß alles, was passiert“
Die Einführung von ClassDojo im Alisal USD begann mit einer kleinen Gruppe von Lehrkräften, wird heute jedoch im gesamten Bezirk genutzt. Neben Lehrkräften nutzt auch die Verwaltung die Plattform, beispielsweise für die Einladung zu monatlichen „Elternkaffee“-Treffen. „Alle nutzen sie – und die Informationen sind sofort verfügbar“, betont Melashenko. „Als Elternteil eines Schülers im Bezirk habe ich das Gefühl, deutlich mehr informiert zu sein. Ich weiß über alles Bescheid, was passiert.“
In diesem Jahr möchte Alisal USD die Nutzung von ClassDojo weiter ausbauen, indem verglichen wird, wie verschiedene Lehrkräfte und Verwaltungskräfte die Plattform einsetzen. Viele Lehrkräfte teilen gern Erlebnisse aus dem Unterricht via Stories, während die Verwaltung Infos zu offenen Türen, Begrüßungsabenden oder Feiertagsaktionen sendet – stets mit allen wichtigen Infos, die schnell verbreitet werden müssen.
Laut Clemente ist das Nutzungsverhalten von Schule zu Schule etwas unterschiedlich: Eine Schule hat beispielsweise bereits 40.000 Punkte über die Plattform an ihre Schüler:innen vergeben. „Indem wir solche Nutzungsdaten sammeln“, erläutert sie, „können wir gezielt Schulen unterstützen, die ihre Nutzung noch steigern möchten.“
Früh dieses Jahr hat Alisal USD ein „Train-the-Trainer“-Programm für ClassDojo entwickelt, damit Lehrkräfte, Verwaltung und das Team die Plattform weiter erkunden und nutzen. „Wir haben unsere ETLs geschult, damit sie jede Schule vor Ort unterstützen können“, sagt Clemente. „Lehrkräfte wissen auch, dass wir immer bereitstehen, um bei Fragen individuelle Unterstützung zu bieten.“
Die Botschaft kommt an
ClassDojo bietet Übersetzungen in mehr als 130 Sprachen und hilft damit Bezirken, den Kontakt zu Familien mit vielfältigen kulturellen Hintergründen und Ethnien aufrechtzuerhalten. Clemente berichtet, dass an ihrer letzten Schule sowohl englisch- als auch spanischsprachige Familien vertreten waren – inklusive einiger Familien aus dem Jemen. „Sie fanden es großartig, dass sie unsere Nachrichten in ihre Muttersprache übersetzen konnten“, so Clemente, die die Übersetzung zuvor oft selbst übernehmen musste – und zwar für jede einzelne Mitteilung.
„Die Übersetzungsfunktion von ClassDojo hat mir viel Zeit gespart. Solange ich den Text auf der Plattform eingestellt hatte, konnten Eltern einfach auf das kleine ‚Welt‘-Symbol klicken, um eine Übersetzung zu erhalten“, sagt Clemente. „Das hat die Arbeit effizienter gemacht, denn auch wenn ich selbst zweisprachig bin, waren Mitteilungen ohne ClassDojo doppelt so aufwendig.“
Eltern waren begeistert, da sich daraus ein völlig neuer und unkomplizierter Weg für eine beidseitige Kommunikation ergab. „Sie fanden es toll, dass sie mir Nachrichten schicken und eine ebenso einfache Antwort erhalten konnten“, berichtet Clemente. „Das war einfach – und ein großer Unterschied zu den Zeiten, in denen man Zettel mitgeben oder telefonieren musste, was im Unterrichtsalltag mit vielen Schüler:innen praktisch kaum möglich ist.“
Ein Blick in jede Schule
Aus Sicht der Technologie-Trainerin Melashenko ist ClassDojo besonders wertvoll für Alisal USD, weil es analoge – und damit deutlich weniger effiziente – Kommunikations- und Verhaltensmanagement-Lösungen ersetzt hat und nun als einfache, effiziente digitale Plattform genutzt wird, um positive Schüler:innenverhalten sowohl in der Schule als auch außerhalb zu stärken.
„Es ist Kommunikations- und Managementplattform zugleich“, ergänzt Clemente. „Wir haben so einen direkten Einblick, was an allen 13 Schulen passiert. Wir erfahren, was überall gemacht wird – das ist großartig“, meint Melashenko. „Wir können nicht an allen Schulen gleichzeitig sein, bekommen aber mit ClassDojo einen guten Überblick.“